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Femto-Lasik – ein neues Verfahren der Augenlaserbehandlung

am 15. April 2009

Femto-Lasik hat gegenüber der normalen Lasik einen deutlichen Unterschied: Bei der Femto-Lasik wird das Hornhautscheibchen anders präpariert. Anstelle des mechanischen Mikrokeratoms, das bei der Lasik Verwendung findet, kommt bei der Femto-Lasik ein computergesteuerter berührungsfrei arbeitender Laser zum Einsatz – der so genannte Femtosekundenlaser. Das Femto-Lasik Verfahren ist bei Kurzsichtigkeit bis etwa -10 Dioptrien, bei Weitsichtigkeit bis etwa +3 Dioptrien und bei Hornhautverkrümmung bis zu etwa -4 Dioptrien möglich.

Mittlerweile werden an Augenkliniken, die über einen Femtosekundenlaser verfügen etwa 30 Prozent aller Operationen im Rahmen der Femto-Lasik durchgeführt. Es gilt als das modernste und sicherste Verfahren beim Augenlasern, das es zurzeit gibt. Während bei dem traditionellen Lasik-Verfahren mit dem Mikrokeratom gearbeitet wurde, wird hier der Femtosekundenlaser verwendet, was erstmalig einer Operation ohne den Einsatz mechanischer Geräte möglich macht. Im Anschluss an den Schnitt des Lasers wird die Hornhautlamelle aufgeklappt, mit einem Excimer-Laser neu geschliffen, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Femto-Lasik ist äußert präzise und sicher und empfiehlt sich für alle Patienten, die vor einem mechanischen Eingriff Bedenken haben.

Vorteile der Femto-Lasik

Durch den Femtosekundenlaser werden ganz gleichmäßig dicke Hornhautlamellen mit einem ganz genau reproduzierbaren Durchmesser erzeugt. Beim Einsatz von Mikrokeratomen sind Schwankungen von bis zu 50 µm Normalität und beim Femtosekundenlaser sinken diese auf gerade 5 µm. Durch die deutlich höhere Präzision des Lasers werden schnittbedingte Komplikationen komplett ausgeschlossen, was wesentlich zur Sicherheit des Patienten beiträgt. Des Weiteren sind nach so einem Laserschnitt Infektionen ausgeschlossen, weil keine Keime eindringen können. Durch die besonders hohe Schnittgenauigkeit werden bei der Korrektur noch bessere Ergebnisse als bei Lasik erzielt.

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